Teufelsrad
Dieses Belustigungsgeschäft, auch „Taifun“ oder „Freudenrad“ genannt, kam um 1910 auf. Es ist ein Geschicklichkeitstest für die Mitfahrer und dient der Schadenfreude der Zuschauer. Auf einer drehenden Scheibe von 5 Metern Durchmesser versucht der Rekommandeur Werner Simmerl die wagemutigen Mitfahrer mit allen Mitteln (Schaumstoffbälle, Seile etc.) herunter zu holen. Die Fliehkraft tut ihr Übriges. Und hinterher gibt's noch ein bayerisch-bösen Spruch dazu. Auf dem Teufelsrad braucht man nicht nur einen festen Stand, sondern auch starke Nerven. Schon Karl Valentin und Liesl Karlstadt haben sich bei Feldl’s Teufelsrad auf der Wiesn amüsiert, das nur noch auf dem Oktoberfest aufgebaut wird.
Standort: Schaustellerstraße Platz Nr. 5
Quelle: muenchen.de


